Archiv der Kategorie: Rezepte

Fleischlaibchen

60 dag faschiertes Fleisch (halb Rind-, halb Schweinefleisch
1 Semmel
2 Eier
3 dag Butter
1 Zwiebel
Petersilie, Salz, Pfeffer, Majoran
evtl. Brösel
Fett

Das Fleisch mit der eingeweichten, fein zerdrückten Semmel, den Eiern, der Zwiebel und der Petersilie (beides in der Butter angelaufen) und den Gewürzen durcharbeiten; wenn nötig noch etwas Brösel dazugeben und runde, 2 bis 3 cm hohe Laibchen formen.
Diese in heißem Fett auf beiden Seiten langsam zu schöner Farbe braten. Die Laibchen mit Kartoffelpüree und gerösteten Zwiebeln auftragen.

Palatschinken

20 dag Mehl
2 Eier
ca. 1/2 l Milch
Salz
Fett
Zucker
Marmelade

Das Mehl mit der Milch zu einem glatten Teig versprudeln, salzen und die Eier einrühren. 1/2 Stunde rasten lassen. In einer Pfanne wenig Fett heiß werden lassen, mit einem mittleren Schöpflöffel Teig hineingießen und diesen durch Drehen der Pfanne so verlaufen lassen, dass er die ganze Pfanne mit einer dünnen, gleichmäßigen Schichte bedeckt. Am Rand noch etwas Fett zufließen lassen und die Palatschinken bei guter Hitze auf beiden Seiten hellbraun backen. Mit Marillen- oder Himbeermarmelade füllen, mit Zucker bestreuen und sofort zu Tisch geben, damit sie nichts von ihrer Knusprigkeit verlieren.

Reisfleisch

1/2 kg Kalbfleisch
6 dag Fett
1 Zwiebel
1 KL Paprika
Salz
1/4 l Reis
1/4 l Knochensuppe
1 EL geriebener Parmesan

Die Zwiebel fein hacken und in dem Fett goldgelb rösten. Den Paprika dazugeben und gut verrühren. Das Fleisch würfelig schneiden und zu der Zwiebel geben, anbraten lassen, salzen und den trocken abgeriebenen Reis dazugeben, durchrösten und mit der Suppe aufgießen. Zugedeckt auf kleiner Flamme weich dünsten und vor dem Anrichten mit geriebenem Parmesan bestreuen.

Krautfleckerln

35 dag Fleckerln
1/2 kg Weißkraut
8 dag Öl
1 Esslöffel Zucker
1 kleine Zwiebel
1 Kaffeelöffel
Essig
Salz, Pfeffer
je nach Geschmack auch 1 Kaffeelöffel Kümmel

Die Fleckerln in reichlich Salzwasser kernig weich kochen, abseihen und mit kaltem Wasser abschrecken.
Das Kraut putzen, vom Strunk befreien und fein hacken.
Den Zucker in dem erhitzten Fett bräunen, die fein gehackte Zwiebel dazugeben, kurz durchrösten, mit dem Essig abschmecken und das Kraut dazugeben, salzen. Bei kleiner Flamme zugedeckt weich dünsten, wobei höchstens so viel Wasser dazugegeben werden darf, dass das Kraut nicht anbrennt. Das fertige Kraut mit Salz, Pfeffer und Kümmel abschmecken und die gekochten Fleckerin dazumischen. Alles zusammen kurz erhitzen und gleich anrichten.

Schneckenkuchen

Zutaten:

Für den Hefeteig:
170 ml Milch
80 g Butter oder Margarine
500 g Weizenmehl
1 Pck Trockenbackhefe
50 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz
2 Eier (Größe M)

Für die Füllung:
2 Pck. Pudding-Pulver Vanille
750 ml Milch
80 g Zucker
100 g Rosinen

Zum Bestreichen:

80 g Marillenmarmelade
2 EL Wasser

Zubereitung:

1. Für den Teig Milch in einem Topf erwärmen. Den Topf von der Kochstelle nehmen. Butter oder Margarine darin zerlassen.

2. Mehl in einer Rührschüssel mit Trockenbackhefe sorgfältig vermischen. Restliche Zutaten und die warme Milch-Fett-Mischung hinzufüguen, mit einem Mixer (Knethaken) zunächste auf niedrigster, dann auf höchster Stufe in etwa 5 Minuten zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig zugedeckt so lange an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sich sichtbar vergrößert hat, etwa 30 Minuten.

3. Für die Füllung inzwischen aus Pudding-Pulver, Milch und Zucker einen Pudding nach Packunganleitung – aber nur mit 750 ml Milch zubereiten. Sofort Frischhaltefolie direkt auf die Oberfläche legen. Pudding erkalten lassen, dann die Rosinen unterrühren.

4. Den gegangenen Teig auf einer leicht mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche nochmals kurz durchkneten, dann zu einem Rechteck (40 x 60 cm) ausrollen. Pudding daraufgeben und glatt streichen. Den Teig von der längeren Seite aus aufrollen. Teigrolle in etwa 1 cm breite Scheiben schneiden und leicht überlappend auf ein Backblech (30 x 40 cm, gefettet, mit Backpapier belegt) legen. Den Schneckenkuchen zugedeckt nochmals so lang an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sich sichtbar vergrößert hat, etwa 20 Minuten.

5. In der Zwischenzeit den Backofen vorheizen. Ober-/Unterhitze: etwa 200 °C, Heißluft: etwa 180 °C

6. Das Backblech in den vorgeheizten Backofen schieben. Den Schneckenkuchen etwa 20 Minuten backen.

7. Das Backblech auf einen Kuchenrost stellen. Marmelade und Wasser in einem Topf pürieren, aufkochen und auf den heißen Kuchen streichen. Kuchen erkalten lassen.

Tipp: Schneckenkuchen schmeckt frisch am besten. Sie können ihn aber auch direkt nach dem Erkalten in Stücke schneiden, einfrieren und in Portionen wieder auftauen.

Nutellablume

Zutaten:
42 g Hefe
550 g Mehl
250 ml Milch
100 g Butter
80 g Zucker
2 Eier
6 EL Nutella
Zum Bestreichen:
1 Eigelb
etwas Milch

Zubereitung:
Den Hefewürfel mit 40 g Zucker zerdrücken, bis dieser sich mit dem Zucker verbindet und verflüssigt. Die Milch erwärmen, bis sie lauwarm ist.

Das Mehl in eine Schüssel geben. In der Mitte eine Mulde bilden und dort die Hefe, Milch, Butter und Eier hineingeben. Am Rand ein wenig Salz hinzugeben. Den Teig mit einer Küchenmaschine oder mit einem Handrührgerät kneten und den restlichen Zucker dazugeben. Den Teig zugedeckt 30 Minuten gehen lassen.

Den Teig mit bemehlten Händen in 4 etwa gleich große Kugeln aufteilen. Die Kugeln durchkneten und zu runden Fladen in der Größe einer Springform ausrollen. Den ersten Fladen auf das Backblech legen und mit 2-3 Esslöffeln Nutella bestreichen und dabei am Rand ca. 2 cm frei lassen. Den nächsten Fladen oben drauf legen und wieder mit Nutella bestreichen. Diesen Vorgang noch zwei Mal wiederholen. Der letzte Fladen wird aber nicht mehr mit Nutella bestrichen.

Um eine Sonnenform zu erhalten, legt man den Deckel des Nutellaglases in die Mitte des obersten Fladens. Dieser runde Bereich wird nicht eingeschnitten. Dann am Rand insgesamt 16 Zöpfe einschneiden. Also den Fladen erst halbieren, dann vierteln, ähnlich wie bei einer Torte, die man in Stücke schneidet. Nur die Mitte wird nicht eingeschnitten.

Nun jeweils ein Zopfpaar von 2 Zöpfen in die Hände nehmen. Den linken Zopf um 360 Grad nach links eindrehen und den rechten Zopf um 360 Grad nach rechts drehen. Die nicht so hübschen Enden schlägt man leicht unter. Diesen Vorgang mit allen Zöpfen wiederholen. Den Kuchen mit einer Mischung aus Eigelb und etwas Milch bestreichen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Umluft für 30 Minuten backen.

Rhabarber – Marmelade mit Ingwer

Zutaten:
1 kg Rhabarber
30 g Ingwer
1 Pck. Geliermittel 3:1
350 g Zucker

Zubereitung:
Rhabarber waschen, putzen und in etwa vier Zentimeter lange Stücke schneiden. Die Ingwerknolle gut schälen und in sehr kleine Würfel schneiden. Ingwerwürfel, Rhabarberstücke und Gelierzucker in einem Topf gründlich vermischen, abdecken und über Nacht stehen lassen. Danach zum Kochen bringen und in vier Minuten sprudelnd kochen lassen. Den Rhabarber muss man dann noch pürieren. Marmelade noch heiß in saubere Gläser füllen und sofort verschließen.

Ergibt 7 Hipp Gläser.

Rhabarber – Himbeer – Vanille – Marmelade

Zutaten:
400 g Himbeeren (TK oder frisch)
600 g Rhabarber
2 Pck. Vanillezucker
1 Pck. Geliermittel 3:1
350 g Zucker

Zubereitung:
Die Himbeeren auftauen lassen. Den Rhabarber in kleine Stücke schneiden und zu den Himbeeren geben. Den Gelierzucker dazu und gut verrühren. Nach Packungsanleitung zum Kochen bringen und ca. 5 Minuten kochen. rhabarber muss man pürieren. Zum Schluss den Vanillezucker einrühren und heiß in die Gläser füllen. Die Gläser auf den Deckel stellen und abkühlen lassen.

Ergibt 5,5 Hipp-Gläser und schmeckt fast nur nach Himbeeren, das nächster Mal weniger Himbeeren und mehr Rhababer probieren.

Japonais mit Schokoladencreme

Zutaten für ca. 80 Stück:
225 g geriebene Haselnüsse
3 Eiweiß (Größe M)
Salz
1 TL Zitronensaft
50 g Zucker
100 g bittere Schokolade
3 EL Mandelmus (aus dem Reformhaus)
3 EL Staubzucker

Zubereitung:
Eiweiße mit einer Prise Salz sehr steif schlagen, dabei den Zitronensaft dazugießen und den Zucker einrieseln lassen. Die gemahlenen Nüsse mit einer Teigspatel unterheben.
Den Backofen auf 160°C Ober-/Unterhitze (140°C Umluft) vorheizen. Die Eiweißmasse in einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle füllen. Auf mit Backpapier belegte Bleche daumennagelgroße Häufchen spritzen. Die Makronen nach und nach im Ofen (Mitte) 15 – 18 Minuten backen. Abkühlen lassen.
Für die Füllung die Schokolade in kleine Stückchen schneiden und über einem Wasserbad schmelzen lassen. Das Mandelmus und den Staubzucker unter die etwas abgekühlte Schokolade rühren. Jeweils 2 Makronen mit etwas Füllung zusammensetzen und leicht zusammendrücken, damit sich die Füllung schön verteilt. Die Creme fest werden lassen.
Luftdicht verpackt bleiben die Makronen mehrere Tage haltbar und knusprig.

Backzutaten umrechnen

Es gibt die unterschiedlichsten Gründe, sich nach einer Umrechenformel für Backformen umzusehen: Man hat ein tolles Rezept für eine 30er-Tarteform, besitzt aber nur eine Form mit 26cm Durchmesser. Oder man möchte für die kleine Kaffeerunde einen kleinen anstelle eines großen Kuchens backen. Oder man denkt, Omas tolles Blechkuchenrezept wäre genau das Richtige für den Sonntagsbrunch – aber nur in Springformgröße. Wenn man nur wüsste, wie man die Zutatenmengen anpasst … Das ist gar nicht so kompliziert: Man braucht nur einen Taschenrechner und ein bisschen Mathematik. Damit vergleicht man die Flächen der verschiedenen Backformen. Dazu muss man bei Backblechen wissen, wie lang die beiden Seiten sind. Diese Seitenlängen werden miteinander multipliziert. Fläche Backblech: Länge x Breite Beispiel Fläche Backblech: 35 cm x 45 cm =1.575 cm2

Bei Springformen benötigt man den Kreisradius r, der der Hälfte des Durchmessers entspricht. Multipliziert wird mit der Zahl ri (sprich Pi), die ungefähr dem Wert 3,14 entspricht. (Die vielen Stellen nach dem Komma brauchen wir beim Backen nicht.) Die Formel für die Fläche lautet: r x r x Tr
Beispiel Fläche Springform, 28 cm: 14 cm x 14 cm x 3,14 = 615,44 cm2
Will man nun einen Backblechkuchen in der Springform backen, muss man die beiden Flächen ins Verhältnis setzen. Dazu wird die Fläche der Springform durch die Backblechfläche geteilt. So erhält man den Faktor, mit dem man die Zutaten vom Backblechrezept multiplizieren muss, um die richtige Teigmenge für die Springform zu ermitteln. Umrechenfaktor: 615,44 : 1.575 = 0,39
Beispiel: 400g Mehl beim Backblech x 0,39 = 156g bei der Springform 200g Zucker beim Backblech x 0,39 = 78g bei der Springform

Ein bisschen auf- oder abrunden kann man die Grundzutaten natürlich. Bei Salz oder Gewürzen wird einfach minimal angepasst. Für die gängigen Backformen und Bleche hier eine praktische Umrechentabelle.

Durchmesser-Angaben für Spring- und Tarteformen, Länger x Breite für Backbleche. Alle Angaben in cm.

Größe der Form im Rezept (Durchmesser/ Länge x Breite)->
Gewünschte Größe der Form (Durchmesser/ Länge x Breite)

14 18 20 24 26 28 30 32 35 x 45 35 x 40
14 1,00 0,61 0,49 0,34 0,29 0,25 0,22 0,19 0,10 0,11
18 1,65 1,00 0,81 0,56 0,48 0,41 0,36 0,32 0,16 0,18
20 2,04 1,23 1,00 0,70 0,60 0,51 0,44 0,39 0,20 0,22
24 2,94 1,77 1,44 1,00 0,85 0,73 0,64 0,56 0,29 0,32
26 3,45 2,08 1,69 1,39 1,00 0,86 0,75 0,66 0,34 0,38
28 4,00 2,41 1,96 1,36 1,16 1,00 0,87 0,77 0,39 0,44
30 4,59 2,77 2,25 1,56 1,33 1,15 1,00 0,88 0,49 0,51
32 5,22 3,15 2,56 1,78 1,52 1,31 1,14 1,00 0,51 0,57
35 x 45 10,24 6,19 5,02 3,48 3,22 2,56 2,23 1,96 1,00 1,13
35 x 40 9,10 5,50 4,46 3,10 2,64 2,27 1,98 1,74 0,89 1,00