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Mauserl

Brandteig:
1/4 l Wasser
1 Prise Salz
100 g Butter
175 g Mehl (150 g glattes Mehl, 25 g griffiges Mehl)
5 Eier
1/2 Packung Backpulver

Für die Fülle:
2 Packungen Puddingpulver
5 EL Kristallzucker
1 l Milch
200 g Butter
1 EL gehäuft Kakaopulver
bei Bedarf etwas Staubzucker

Für die Glasur:
3 EL Marillenmarmelade
180 g Kuvertüre
Zubereitung:

Für den Brandteig:

Das Wasser mit Salz und Butter in einem Topf gemeinsam aufkochen. Das Mehl hineinsieben (alles auf einmal) und mit Hilfe eines Kochlöffels ordentlich durchrühren. Solange rühren bis sich der Teig vom Boden löst. Diesen Vorgang nennt man „Abbrennen“. Der Teig sollte schön homogen und glatt sein. Der Vorgang dauert maximal 2-3 Minuten.

Danach vom Herd nehmen und durchrühren, damit er nicht mehr zu heiß ist. Danach die Eier einzeln nacheinander mit dem Handmixer (Knethaken) in den Teig einarbeiten. Vor dem 5. Ei noch das Backpulver untersieben.

Das Backrohr auf 200 Grad Umluft vorheizen. Die Eclairs müssen mindestens 25 Minuten backen. Das Backrohr während des Backens und auf jeden Fall für 20 Minuten NICHT ÖFFNEN!!

Den Teig mit Hilfe eines Spritzsackes und einer großen Sterntülle auf ein mit Backpapier belegtes Backblech auftragen.

Der Brandteig sollte schön aufgehen und außen knusprig braun sein.

Für die Glasur:

Marillenmarmelade in einem Topf erhitzen bis sie schön flüssig ist. Mit Hilfe eines Pinsels auf die Eclairs streichen.

Kuvertüre über Wasserdampf schmelzen und ebenfalls auftragen. Ich hab es mit Hilfe eines Löffels gemacht.

Für die Puddingfülle:

Pudding laut Anleitung kochen. Ich habe nur 1 EL mehr Zucker genommen, weil ja noch Butter hinzukommt und der Pudding schon süß sein sollte. Nach dem Kochen überkühlen lassen. Damit sich keine Haut bildet unbedingt eine Klarsichtfolie direkt auf den Pudding legen.

Sobald der Pudding abgekühlt ist, die Butter zimmerwarm aufschlagen. Den Pudding löffelweise mit Hilfe eines Mixers in die Buttermasse einarbeiten. Wirklich nur löffelweise sonst klumpt es. Zum Schluss noch Kakaopulver unterrühren. Unbedingt abschmecken! Sollte die Masse zu wenig süß sein, einfach noch etwas Staubzucker einarbeiten.

Die Eclairs mittig durchschneiden und mit der Puddingmasse füllen. Ich habe die Masse dazu erneut in einen Spritzsack mit Sterntülle gefüllt. Perfekt sind sie, wenn sie innen so aussehen, wie hier. Schön luftig leicht.

Apfel-Gitterkuchen

Zutaten für eine Springform:
250 g Weizenmehl 700
1/2 Pkg. Backpulver
100 g kalte Butter
100 g Staubzucker
1 Ei
1 kg säuerliche Äpfel
1,5 EL Semmelbrösel
etwas Zucker
Saft einer halben Zitrone

Zubereitung:

Für den Mürbteig zuerst das Mehl mit dem Backpulver in eine Schüssel geben, dann die in Stücke geschnittene Butter, den Zucker und die Eier. Die Zutaten zu einem festen Mürbteig verarbeiten. Den Teig etwa eine Stunde im Kühlschrank rasten lassen.

In der Zwischenzeit die Äpfel schälen, entkernen und in feine Scheiben schneiden. Die Apfelstücke mit ein wenig Zucker und Zitronensaft in einer Pfanne bei geringer Hitze ca. 10 Minuten dünsten.

Zwei Drittel des Mürbeteigs ausrollen, auf ein Backblech legen und mit Semmelbröseln bestreuen.

Danach die Äpfel gleichmäßig darauf verteilen. Abschließend das letzte Drittel des Mürbteigs ausrollen, mit einem Messer in Streifen schneiden und als Gitter auflegen. Den Apfelkuchen im vorgeheizten Ofen ca. 45 Minuten backen.

Vor dem Servieren mit gehackten Haselnüssen bestreuen!

Schoko Marillenkuchen mit Streusel

ZUTATEN  

Teig

  • 150 gr Butter
  • 150 gr Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 3 Eier
  • 175 gr Mehl
  • 25 gr Kakaopulver
  • 1 TL Backpulver
  • Prise Salz
  • 5 Marillen

Streusel

  • 70 gr Butter
  • 70 gr Zucker
  • 120 gr Mehl
  • Die Marillen waschen, halbieren und entkernen. Die Eier trennen. Eiweiß mit einer Prise Salz und dem Vanillezucker steif schlagen. Die Butter mit dem restlichen Zucker schaumig schlagen und das Eigelb unterrühren. Mehl, Kakaopulver, Backpulver und Salz vermischen und unterziehen.
  • Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Springform füllen, die Marillenhälften auf dem Teig verteilen. Für die Streusel die flüssige Butter mit dem Zucker und dem Mehl locker verkneten. Die Streusel über das Obst geben und den Kuchen bei 175° ca 40min backen.

Kartoffelsalat

0,3 l Rindsuppe (9g Suppenpulver)
1/16 l Essig 5%
10 g Salz
70 g Zwiebeln, fein geschnitten
1 kg Kartoffeln, festkochend, gekocht, geschalt
1/16 l Pflanzenöl, neutral
2 EL Zucker

Suppe erwärmen und gut mit Essig, Salz und Zwiebeln vermischen. Lauwarme Kartoffeln messerückendick direkt in diese Marinade schneiden, 30 Minuten rasten lassen, dabei von Zeit zu Zeit mit einer Spachtel rühren, damit die Scheiben nicht zusammenkleben. Öl unterrühren, Salat mit Pfeffer abschmecken.

Krautsalat

ZUTATEN
• 600 g Weißkraut, ohne Strunk und Außenblätter
• Salz
• 3 EL Apfelessig
• 1 KL Kümmel, ganz
• 6 EL Pflanzenöl

Weißkraut halbieren, in feine Streifen hobeln oder schneiden.
Mit Salz bestreuen, gut durchkneten; 1 Stunde rasten lassen.
Mit den Händen abpressen, Wasser abgießen.
1/16 l Wasser, Essig und Kümmel aufkochen, über das Kraut schütten. Abmischen, Öl einrühren.

Kürbiskuchen mit Schokolade (vegan)

Zutaten

Zubereitung 

  • Ofen auf 180°C Umluft vorheizen. Eine 25cm Kastenform mit Kokosöl einfetten oder mit Backpapier auslegen.
  • Kürbispüree, Kokosöl, und Ahornsirup in einer großen Schüssel mit dem Schneebesen mischen. Mehl, Backpulver, alle Gewürze sowie Salz dazugeben und zu einem Teig verrühren. Schokolade unterheben
  • Teig in die vorbereitete Form gießen.
  • Für 40 Minuten im vorgeheizten Ofen backen.
  • Kuchen aus dem Backofen nehmen und vor dem Anschneiden auf einem Gitter für mindestens 30 Minuten auskühlen lassen.

Kürbispüree Rezept – So geht’s

Zutaten

  • 1 (~2kg) Kürbis nach Wahl z.B. Hokkaido, Butternut, Muskat
  • ~240 ml Wasser

Zubereitung

  • Backofen auf 200°C Umluft vorheizen.

Variante 1

  • Kürbis halbieren, Kerne mit einem Löffel auskratzen, und mit der Schnittfläche nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
  • Für 40 Minuten backen, bis das Kürbisfleisch weich ist.
  • Aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen, und das Kürbisfleisch mithilfe eines Löffels auskratzen. Schale entsorgen!
  • In einen Food Prozessor geben und fein pürieren. → Gib nach und nach etwas Wasser dazu, bis das Kürbispüree schön cremig und nicht zu dickflüssig ist.

Variante 2

  • Kürbis schälen, halbieren, Kerne mit einem Löffel auskratzen, in grobe Würfel schneiden, und auf einem mit Backpapier belegtem Blech verteilen. → Hokkaido Kürbis musst du nicht schälen!
  • Für 20 Minuten backen, bis die Kürbiswürfel weich sind.
  • Kurz abkühlen lassen, in einen Food Prozessor geben und fein pürieren. → Gib nach und nach etwas Wasser dazu, bis das Kürbispüree schön cremig und nicht zu dickflüssig ist.

Notizen

  • Kürbispüree kannst du mit Hokkaido, Butternut, Muskat Kürbis, oder einem essbaren Kürbis nach Wahl zubereiten. → Wenn du Variante 2 wählst, geht es am schnellsten mit dem Hokkaido Kürbis, da du diesen nicht schälen musst (Schale ist essbar).

Einkornspitz

Zutaten für 14 Weckerl
Teig
300 g lauwarmes Wasser
100 g lauwarme Milch
300 g Einkornvollkornmehl
100 g Weizenbrotmehl 1600
100 g Weizenvollkornmehl
10 g frische Germ
10 g Backmalz
10 g Salz

zum Bestreuen
Mohn und Sesam

Zubereitung

Aus den angegebenen Zutaten einen Germteig zubereiten und diesen zugedeckt ungefähr 30 Minuten gehen lassen.
Germteig

Den Teig in 14 ungefähr gleich große Stücke aufteilen und aus diese zu Kugeln formen. Anschließend mit Hilfe von etwas Mehl vorsichtig oval ausrollen (der Teig klebt ein wenig – das soll auch so sein 😉 ) und danach von der kurzen Seite weg wie ein Salzstangerl aufrollen. Die Weckerl mit Wasser besprühen und mit Mohn & Sesam bestreuen.

Die Stangerl am Backblech nochmals für 10 Minuten gehen lassen und anschließend im vorgeheizten Backofen bei 210 Grad Heißluft mit viel Dampf 20 Minuten backen.

3 Korn Brot

Zutaten 2 Brote à ca 950 g
Vorteig
100 g Wasser
100 g Roggenmehl 960
Sauerteigansatz aus dem Kühlschrank

Teig
730 g Wasser
350 g Dinkelvollkornmehl
350 g Roggenvollkornmehl
300 g Einkornvollkornmehl
40 g Haferflocken
20 g Salz
10 g Brotgewürz
200 g Sauerteig

Zubereitung

Vorbereitungsarbeiten am Vortag:

Die gesamte Menge deines Sauerteigansatz (bei mir sind das meist ca 50 g) aus dem Kühlschrank nehmen und mit 100 g Roggenmehl und 100 g Wasser vermischen. Anschließend 6-8 Stunden zugedeckt bei Zimmertemperatur stehen lassen, bis der Sauerteig wieder Bläschen bildet. 200 g vom Sauerteig wegnehmen und den Rest in einem Schraubglas bis zum nächsten Mal in den Kühlschrank stellen.

Am Backtag:

Wasser in die Rührschüssel geben, dann die restlichen Zutaten (Mehle, Haferflocken, Salz, Bortgewürz und Sauerteig) genau abwiegen und dazugeben.

Alles kurz zu einem weichen Teig verkneten (nur so lange kneten, bis sich die Zutaten gut verbunden haben) und den Teig 6-8 Stunden mit einem Deckel, einer Abdeckhaube oder einem Bäckerleinen zugedeckt gehen lassen.

Danach vorsichtig mit Hilfe von etwas Roggenmehl zu zwei Brotlaiben formen. Danach mit dem Schluss nach unten (dann reisst es schön auf) in gut mit Roggenmehl bemehlte Gärkörbchen legen und darin nochmals 1-2 Stunden gehen lassen.

Den Backofen 30 Minuten lang auf 230 Grad (Heißluft) vorheizen.

Die Brote aus den Gärkörbchen auf ein Backblech stürzen, sofort in den heißen Ofen geben, Temperatur auf 220 Grad Heißluft reduzieren und 45 Minuten (am besten mit viel Dampf) backen.

Bauernbrot mit Sauerteig

Zutaten
1 BROTLAIB
VORTEIG
90 g Roggenmehl
90 g Wasser
Sauerteigansatz aus dem Kühlschrank

TEIG
300 g Roggenmehl
200 g Weizenbrotmehl
150 g Sauerteig
10 g Brotgewürz
10 g Salz
5 g frische Germ
330 ml lauwarmes Wasser

Zubereitung
Vorbereitungsarbeiten am Vortag:

Den Sauerteigansatz aus dem Kühlschrank nehmen und mit 90 g Roggenmehl und 90 g Wasser vermischen. Anschließend 6-8 Stunden zugedeckt bei Zimmertemperatur stehen lassen, bis der Sauerteig wieder Bläschen bildet. 150 g vom Sauerteig wegnehmen und den Rest in einem Schraubglas bis zum nächsten Mal in den Kühlschrank stellen.

am Backtag:

Wasser in die Rührschüssel geben, dann die restlichen Zutaten (Mehle, Salz, Brotgewürz und Sauerteig) genau abwiegen und dazugeben. Alles 5 Minuten lang zu einem weichen Teig verkneten und den Teig 2 Stunden mit einer Frischhaltefolie oder einem Bäckerleinen zugedeckt gehen lassen.

Wer lieber komplett ohne Germ backen möchte, der lässt das Brot erst 6 Stunden mit einer Frischhaltefolie zugedeckt gehen, formt es dann zu einem Laib, legt es in ein mit Roggenmehl bemehltes Gärkörbchen und lässt es darin nochmals 1 Stunde gehen.

Anschließend nochmals kurz durchkneten und zu einem Brotlaib formen.

Den Brotlaib in einem mit Roggenmehl bestaubten Gärkörbchen nochmals ungefähr 30 Minuten gehen lassen.

In der Zwischenzeit den Backofen auf 250 Grad Heißluft vorheizen.

Das Brot in den vorgeheizten Backofen geben und mit viel Dampf für ca. 45 Minuten backen. Nach 15 Minuten die Temperatur auf 220 Grad reduzieren.

Roggenbrot mit Joghurt

Zutaten für 1 Brot (ca. 950 g)
VORTEIG
125 g Wasser
125 g Roggenmehl 960
Sauerteigansatz aus
dem Kühlschrank
TEIG
220 g Wasser
150 g Naturjoghurt
400 g Roggenmehl 960
100 g Roggenvollkornmehl
10 g Salz
1 EL Kümmel
250 g Sauerteig

Vorbereitungsarbeiten am Vortag:
Die gesamte Menge deines Sauerteigansatz (bei
mir sind das meist ca 50 g) aus dem Kühlschrank nehmen
und mit 125 g Roggenmehl und 125 g Wasser vermischen.
Anschließend 6-8 Stunden zugedeckt bei
Zimmertemperatur stehen lassen, bis der Sauerteig wieder
Bläschen bildet. 250 g vom Sauerteig wegnehmen und den
Rest in einem Schraubglas bis zum nächsten Mal in den
Kühlschrank stellen.

Am Backtag:
Joghurt und Wasser in die Rührschüssel geben, dann die
restlichen Zutaten (Mehl, Salz, Kümmel und Sauerteig)
genau abwiegen und dazugeben.
Alles kurz zu einem weichen Teig verkneten (nur so lange
kneten, bis sich die Zutaten gut verbunden haben) und den
Teig 6-8 Stunden mit einem Deckel, einer Abdeckhaube
oder einem Bäckerleinen

Danach vorsichtig mit Hilfe von etwas Roggenmehl zu
einem Brotlaib formen. Danach mit dem Schluss nach unten
(dann reisst es schön auf) in ein gut mit Roggenmehl
bemehltes Gärkörbchen legen und darin nochmals 1-2
Stunden gehen lassen.
Den Backofen 30 Minuten lang auf 230 Grad (Heißluft)
vorheizen.
Die Brote aus den Gärkörbchen auf ein Backblech stürzen,
sofort in den heißen Ofen geben, Temperatur auf 210 Grad
Heißluft reduzieren und 45 Minuten (am besten mit viel
Dampf) backen.