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Mischbrot

Sauerteig
• 200 g Roggenmehl 960
• 200g Wasser
• 50g Grund-Roggensauerteig

Hauptteig
• 450g Sauerteig
• 500g Roggenmehl 960
• 500g Weizenmehl griffig 480 oder 700
• 600-700g Wasser (Für Feuerflecken 550g)
• 10g Germ
• 25g Salz
• 6g Brotgewürz

Die Sauerteigzutaten vermengen und ca. 20 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.
Dann alle Zutaten 5 min auf niedrigster Stufe und dann etwas 2 min auf höherer Stufe zu einem leicht klebenden Teig kneten.
60 min Teigruhe bei ca. 24°C

Dann den Teig in 2 Teile teilen, rund wirken und mit dem Schluss nach unten in einen bemehlten Gärkorb geben.
45 min Gare bei 24°C
Auf ein Backblech stürzen mit Wasser besprühen.
10 Minuten bei 250°C danach auf 220°C ca. 30 min mit Dampf backen.

Dieses Rezept eignet sich sehr gut für Feuerflecken und Speckstangerl, Nussbrot!

Dinkel-Roggenlaib ohne Germ

Sauerteigbereitung:
1.Stufe (12-15 Stunden, max. 14 Tage im Kühlschrank)
• 10g Anstellgut
• 130g Roggenmehl Type 960
• 130g Wasser 35°C

2.Stufe
• 270g Sauerteig (Stufe 1)
• 185g Wasser 35°C
• 65g Roggenmehl Type 960

Brotaroma
• 60g getrocknetes Restbrot
• 140g Wasser 35-45°C

Hauptteig
• 520g reifer Sauerteig
• 200g Brotaroma
• 250g Dinkelmehl Type 630 oder 700
• 150g Roggenmehl Type 960
• 100g Roggenmehl Type 2500 oder Vollkorn
• 120g Wasser 35°C
• 25g Roggenmalzpulver (oder dunkel geröstetes Roggenmehl)
• 16g Salz
• + Gewürz nach Wunsch

• Alle Zutaten 4-5 min zu einem Teig mischen
• Nach dem Mischen den Teig vom Kesselrand mit einer Teigkarte einschaben und zugedeckt 25-30 Minuten stehen lassen.
• Nach der Teigreife den Teig in einem Stück zu einem runden Laib formen und mit dem Schluss nach unten in einen bemehlten Gärkorb gären lassen.
• Nach etwa 50-60 Minuten (3/4 Gare) den Teigling aus dem Gärkorb stürzen und mit etwas Schwaden bei 250°C in den Ofen schieben. Je nach gewünschten Krustenrisse den Schwaden nach 3-5 Minuten ablassen.
• Angebacken wird das Brot 15 Minuten bei 250°C.
• Anschließend Ofentemperatur auf 200°C zurückschalten und kräftig ausbacken (gesamte Backzeit: 65-75 Minuten)

Sauerteigbrot

300 g Roggen (keinen Weizen) gröber mahlen,

mit 1 knappen Tasse Sauerteig und 800 cm³ warmem Wasser gut vermengen.

12 Stunden bei Zimmertemperatur stehenlassen.

350 g Weizen und 350 g Roggen fein mahlen, mit 20g Salz zum Vorteig geben und 10 Minuten kneten.

In eine eingeölte Form füllen, dabei eine knappe Tasse des Teiges für das nächste Backen zurückbehalten!

Das Brot mit der nassen Hand an der Oberfläche glattdrücken und 2 Stunden gehen lassen.

Zunächst 1/2 Stunde bei 250°, dann 1/2 Stunde bei 200° backen und danach aus der Form stürzen. Sollten Sie zusätzlich zum Salz noch gern andere Gewürze, wie Kümmel, Fenchel, Anis und Koriander verwenden wollen, lassen Sie diese mit dem Getreide durch die Mühle laufen und erhöhen die Wassermenge um 100 cm‘. Auch Sonnenblumenkerne geben dem Brot zusätzlich einen guten Geschmack.

1/4 kaltes Wasser auf das Blech stellen.

Gyozas

  • 500 g Weizenmehl
  • 300 ml Wasser
  • 400 g Faschiertes (vom Schwein)
  • 1/2 Chinakohl
  • 5 EL Teriyakisauce
  • 5 EL Sojasauce
  • 3 EL Sesamöl
  • 3 Stk. Frühlingszwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1/2 Knolle Ingwer

In einer Schüssel das Mehl mit (heißem) Wasser mischen und zu einem Teig verkneten. Bei Bedarf mehr Mehl oder Wasser zugeben. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank 30 Minuten rasten lassen.

Den Chinakohl in feine Streifen schneiden und mit Salz mischen. Nach ca. zehn Minuten den ausgetretenen Saft ausdrücken.

Frühlingszwiebel (nur den grünen Teil) und Knoblauch klein hacken. Den Ingwer fein reiben und mit Knoblauch, Frühlingszwiebel und dem Faschierten mischen.

Sesamöl, Teriyaki- und Sojasauce untermischen und mit Salz abschmecken.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen und ca. 8 cm große Kreise ausstechen. In die Mitte des Teigfladens jeweils 2 TL der Füllung setzen. Die Ränder mit etwas Wasser bepinseln und die Teigtasche gut verschließen.

In einer großen Pfanne Pflanzenöl erhitzen. Die Gyozas nebeneinander in die Pfanne schlichten und kurz anbraten. Der untere Teil der Teigtaschen sollte leicht gebräunt sein. Danach mit ca. 150 – 200 ml Wasser (je nach Pfannengröße) aufgießen und den Deckel auf die Pfanne setzen. Das Wasser sollte nach einigen Minuten verdampft und die Gyozas fertig sein.

Marillenkuchen

Zutaten für 26cm Springform:
100 g Butter
100 g Staubzucker
3 Eier
100 g Mehl
1/2 Packung Vanillezucker
20 g Stärkemehl
750 g Marillen (halbiert, entkernt)

Zubereitung:
Das Eiklar zu Schnee schlagen und dabei langsam die halbe Zuckermenge einrieseln lassen. Die Butter mit dem restlichen Zucker, dem Vanillezucker und dem Dotter schaumig rühren. Dann das Mehl und das Stärkemehl vorsichtig unterheben, schließlich das Eiklar hinzufügen.

Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech streichen und mit den Marillenhälften (Schnittfläche nach oben) belegen, je enger sie beieinander liegen, desto fruchtiger wird der Kuchen. Bei 170°C 30 Minuten backen. Wer mag, kann den fertigen Kuchen mit Puderzucker bestreuen.

Mürbe Kirschentorte

Zutaten:
250 g Mehl
1 TL Backpulver
120 g Zucker
1 Ei
170 g Butter

Fülle:
750 g Kirschen
3 TL Maizena
Bittermandelaroma

Zubereitung:
Mürbteig zubereiten, 10 Minuten rasten lassen
1. Hälfte vorbacken, 10 Minuten bei 180 Grad
Kirschen mit Maizena und Bittermandelaroma währenddessen ziehen lassen, dann auf der vorgebackenen Hälfte verteilen, 2. Hälfte darüber legen und dann 30 bis 45 Minuten fertig backen.

Kirschkuchen mit Schokolade

Zutaten:
800 g Kirschen
200 g Schokolade
125 g Butter (zimmerwarm)
150 g Feinkristallzucker
2 EL Vanillezucker
4 Stk Eier
250 g Mehl
1 TL Backpulver
130 g Mandeln (gemahlen)

Für die Streusel:
150 g Butter (eiskalt)
200 g Staubzucker
250 g Mehl
Mehl (zum Bestäuben)
Sonstiges:
Butter (zum Ausstreichen)

Zubereitung:
Für den Kirschkuchen mit Schokolade erst die Kirschen gut abwaschen, entstielen und entkernen. Schokolade grob hacken.
Die Butter mit Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen und die Eier einzeln dazu geben. Danach Mehl, Backpulver, Mandeln und Schokoladenstücke unterheben.
Für die Streusel kalte Butter mit Zucker und Mehl verkneten, bis sich Klumpen bilden.
Eine Springform (ca. 26 cm) mit Butter ausstreichen und mit etwas Mehl bestäuben. Den Teig einfüllen und die Kirschen darauf verteilen.
Die Streusel darüberstreuen. Den Kirschkuchen mit Schokolade im vorgeheizten Backrohr bei 170 Grad 45-50 Minuten backen.
Tipp
Ein ganz besonderer Hingucker wird der Kirschkuchen mit Schokolade, wenn sie ihn im Blumentöpfchen backen.

Osternester

Zutaten für 4 Osternester:
300 g Mehl (glatt)
130 ml Milch (lauwarm)
20 g Hefe
60 g Butter
50 g Zucker
2 Stk. Eier (nur Eidotter)
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
1 TL Zitronenschale(abgerieben von einer unbehandelten Zitrone)
1 EL Rum
4 Stk. Eier (hart gekocht; nach Wunsch gefärbt)
1 Stk. Ei (nur Eidotter zum Bestreichen)
1 EL Milch (zum Bestreichen)
2 EL Hagelzucker (zum Bestreuen)

Zubereitung:

Für die Osternester den Hefeteig zubereiten. Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde bilden, in diese die Hefe hineinbröseln und die lauwarme Milch dazugeben. Hefe mit der Milch verrühren und etwas Mehl vom Rand der Mulde dazu mischen, sodass ein weicher Vorteig entsteht. Mit ein wenig Mehl zustauben. Zugedeckt an einem warmen Ort rasten lassen, bis das Dampfl gegangen ist (es entstehen starke Sprünge an der bemehlten Oberfläche).
Die Butter leicht erwärmen und mit Zucker, Eidotter, Vanillezucker, Salz und abgeriebener Zitronenschale verrühren. Dem reifen Dampfl die Butter-Zucker-Ei-Mischung beigeben und gut verkneten. Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 30 Minuten rasten lassen.

Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig etwas ausrollen und in 8 gleichschwere Stücke teilen (je ca. 75g). Je 2 Stück zu einem geflochtenen Strang zusammendrehen und einen Kranz bilden. Die Enden gut ineinander drücken.

Die Osternester auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. In die Mitte das gekochte Osterei legen. Noch einmal zugedeckt 20 Minuten rasten lassen.

Eidotter und Milch gut miteinander verquirlen. Die Osternester mit dieser Eidotter-Milch-Mischung bestreichen. Im vorgeheizten Backrohr bei 200°C zirka 12 Minuten backen.

Tiramisu-Kuppel-Torte

Für 1 Kuppel-Torte (18cm)
Zubereitungszeit ca. 50 Min.
Backzeit 35 Min.
Kühlzeit 12 Std.

Für den Biskuit:
3 Eier (Größe M)
75 g Staubzucker
Salz
50g Zucker
100g Mehl

Für die Creme:
3 Blatt Gelatine
3 sehr frische Eier (Größe M)
75g Staubzucker
250g Mascarpone
Salz
1 Pck. Bourbon-Vanillezucker


Zum Beträufeln:

150 ml kalter Espresso
50 ml ital. Mandellikör (z.B. Amaretto, ersatzweise Espresso)
2 EL Grappa (nach Belieben)

Außerdem:
1 halbrunde, ofenfeste Glas- oder Metallschüssel (18 cm)
Butter für die Form
dunkles Kakaopulver zum Bestäuben

Den Ofen auf 180° (Umluft 160°) vorheizen. Die halbrunde, ofenfeste Schüssel dick mit Butter ausstreichen. Für den Biskuit die Eier trennen. Die Eigelbe mit dem Staubzucker schaumig schlagen. Die Eiweiße mit 1 Prise Salz steif schlagen, dabei den Zucker einrieseln lassen. Das Mehl zu dem Eigelb-Schaum sieben und unterrühren. Ein Drittel des Eischnees unterrühren. Den restlichen Eischnee vorsichtig unterheben.

Die Biskuitmasse in die Schüssel geben und darin im heißen Backofen (Mitte) ca. 35 Min. backen.
Aus dem Ofen nehmen, auf ein Kuchengitter stürzen und auskühlen lassen.

Für die Creme die Gelatine ca. 5 Min. in kaltem Wasser einweichen. Die Eier trennen. Die Eigelbe mit dem Staubzucker in einer Schüssel über einem heißen Wasserbad schaumig schlagen. Die Gelatine ausdrücken und im warmen Eigelbschaum auflösen. Den Mascarpone unterrühren.

Die Eiweiße mit 1 Prise Salz steif schlagen, dabei den Vanillezucker einrieseln lassen. Den Eischnee vorsichtig unter die Mascarponecreme heben.

Die Biskuitkuppel waagerecht in ca. 1 1/2cm dicke Scheiben schneiden. Den Espresso mit dem Mandellikör und nach Belieben dem Grappa verrühren und die Biskuitscheiben gleichmäßig damit beträufeln.

Die halbrunde Schüssel säubern und mit Folie auskleiden. Die Mascarponecreme abwechselnd mit den Biskuitscheiben einschichten, dabei mit einer Biskuitscheibe abschließen.

Die Torte in der Schüssel für 12 Std. in den Kühlschrank stellen. Zum Servieren die gekühlte Torte auf eine Platte stürzen und großzügig mit Kakao bestäuben.

SPEED-TIPP
Eilige backen den Biskuit nicht selbst, sondern kaufen 1 fertigen Wiener Biskuit (dreigeteilt). Aus den drei Böden insgesamt vier Kreise mit 8, 15, 17 und 18 cm schneiden. Am besten zeichnen Sie dafür mithilfe eines Zirkels entsprechend große Kreise auf Backpapier. Diese ausschneiden, als Schablonen auf die Teigböden legen, und die Konturen mit einem spitzen, scharfen Messer nachziehen. Die Teigkreise weiterverwenden wie links beschrieben. Die Biskuitreste anderweitig verwenden — z. B. für einen Trifle.